Ok! Ich erzähle ja eigentlich mehr über Dinge und mein Leben, quasi freestyle. Meist, wenn gerade dazu passt. Kommentare geben wir ja grundsätzlich eher selten ab. Heute aber schon! Denn das gestrige Apple Special Event hat mich überrascht.

Apple Mac mini
Ich hatte ja mit allem gerechnet, denn Apple war es seinen Kunden schuldig endlich mal wieder den Mac, also den Computer in den Mittelpunkt zu schieben. Zu lange waren der 2013er Mac Pro oder der – seit vier Jahren nicht beachtete – Mac mini zu Nischenprodukten geworden. Die Zeit in der Apple bahnbrechnede Leistungen in Sachen Computer-Technik und Design eben dieser abgeliefert hat – ist lange vorbei. Ja, der 2013er Mac Pro hat mir gefallen, genau wie sein Vorgänger. Auch die aktuellen bzw. früheren MacBook (Pro) Modelle gefallen mir. Alles gut. Aber schon lange gab es kein „Krass!“ mehr von mir zu hören, wenn ich eine der Keynotes anschaue.

Auch klar ist, dass sich mit Smartphones wie dem neuen iPhone Xs und seinen Brüdern, dem Xs Max und dem Xr durchaus mehr Geld in kürzerer Zeit verdienen lässt. Denn ein iPhone-User kann am Ende des Tages – oder auch vormittags im Office – trotzdem vor einem Windows PC platz nehmen und nur Android als Betriebssystem doof finden. Anders herum ist es eher schwierig. Denn wenn man einmal Apple User ist – also so richtig – und die Erfahrungen gemacht hat, die ich seit 1998 machen konnte und durfte, mit den Rechnern und dem Betriebssystem etc., will man nicht mehr zurück.

Nachdem man aber jetzt – wenn überhaupt – nur Speed Bumps für die aktuellen MacBook (Pro) Modelle und iMacs serviert bekommen hat und nur der iMac Pro die einzig wirkliche Entwicklung in die richtige Richtung ist, meiner Meinung, kenne ich viele Leute, die sich einen Hackintosh bauen wollen oder wieder zu einem anderen Betriebssystem gewechselt sind. Etwas, dass es zu Steve Jobs Zeiten nicht gegeben hätte. Einmal Mac User – immer Mac User!

Aber seien wir ehrlich. Ein aktueller Gaming PC aus dem MediaMarkt – kein Profigerät mit echtem Anspruch an Pro-User – reicht 75% der Menschheit aus, um all die Dinge zu tun, die sie tun möchte. Für Jahre. Wieso also dasselbe Geld für einen veralteten Rechner zahlen – oder gar mehr, um einen Pro-Rechner zu erwerben, der entweder komplett veraltet ist – oder unbezahlbar.

Apple Mac mini 2018
Ich liebe den iMac Pro. Ich nutze ihn zusammen mit meinem MacBook Pro 13″ und weiß genau, dass ich in den nächsten Jahren wohl kaum ein Upgrade brauche. Denn ich bin kein Pro-User, ich nutze Pro-Tools wie Final Cut X und die Adobe Creative Suite aktiv – aber das macht mich noch lange nicht zu jemandem, der solch einen Rechner braucht. Also, ernsthaft braucht. Ich habe hier das Leasing für Geschäftskunden von Apple ausprobiert und zahle monatlich eine faire Rate, um den Rechner in einem überschaubaren Zeitraum dann zurückgeben oder übernehmen zu können.

Genau aus dem Grund bin ich auch entspannt, trotz der coolen neuen Devices, die gestern von Apple vorgestellt wurden. Denn hätte ich noch den 2013er Mac Pro hier stehen, den ich zuvor hatte und für den iMac Pro verkauft habe, wäre ich seit gestern ein wenig nervös. Wieso?

Apple Mac mini 2018

Denn der neue Mac mini gefällt mir. In „Space Black“ kommt er daher. Schon alleine das wäre bei mir ein Kaufgrund. Nein! Spaß! Oder doch?

Schon im Vorfeld hieß es ja, das Konzept des Mac mini werde sich ändern und der Preis steigen, da Apple eine neue Zielgruppe ansprechen möcjhte. Beim Design hat sich – bis auf die Farbe – sehr wenig getan – zumindest beim Gehäuse. Allerdings betonte Apple bei der Präsentation, wie stark der kleinste Mac im Inneren wuchs. Alle Konfigurationen haben fortan vier Prozessorkerne, allerdings gibt es auch die Option auf sechs Kerne.

Die Performance hat um Faktor 5 zugelegt. Dies ist durchaus erwähnenswert, obwohl vier Jahre zwischen altem und neuem Mac mini liegen. Während der alte Mac mini nur 16 GB RAM vertrug, sind es jetzt bis zu 64 GB. Bis zu zwei GB interner Flash-Speicher und natürlich ein T2-Chip zählen zu den weiteren Merkmalen.

Neben den bereits erwähnten Spezifikationen weist der neue Mac mini vier Thunderbolt-Anschlüsse (USB-C), 2x USB-A, HDMI 2.0 und 10 GBit Ethernet (optional!) auf. Damit orientiert sich Apple auch bei den Schnittstellen an Nutzern mit höheren Ansprüchen Eine Randnote. Der befürchtete Preissprung fiel übrigens aus bzw. ist nicht so markant. Der Einstiegpreis liegt bei 899 Euro. Mit der Auslieferung des Mac mini beginnt Apple am 7. November

Wir kaufen unsere Apple Devices übrigens seit Jahren schob bei Cyberport oder Apple selber.

Am Rande sei noch erwähnt, dass ein voll ausgestatteter Mac mini mit 2 TB SSD, aktuellem i7 Prozessor mit 6 Kernen, 64 GB Ram und installiertem Final Cut X immer noch 5300 Euro kostet. Würde ich ihn mir heute bestellen wollen, würde er wohl  etwa 2500 Euro kosten, mit i7, 32 GB Ram, 512 GB SSD und ohne Finakl Cut X. Ob das für das Gebotene in dieser Größe ein angemessener Preis ist – das entscheidet jeder selber, denke ich.