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Ok, das Thema Mähroboter war bis vor Kurzem noch gar keins in unserem Leben. Mehr oder weniger durch Zufall wurde ich auf die Möglichkeiten aufmerksam und auch darauf, dass Husqvarna quasi der Marktführer in diesem Bereich ist – mit all seinen Aktivitäten und Geräten.

Husqvarna Mähroboter
Erst kürzlich hat das Unternehmen auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen neuen smarten Automower vorgestellt. Mit vielen Features, Möglichkeiten und Allradantrieb. Der 435X AWD ist ein richtig spannendes Produkt und aus diesem Grund haben wir nartürlich an dieser Stelle darüber berichtet.

Aber zurück zu unserem Mähroboter, dem AM 315X. Diesen haben wir im Sommer installiert und bis in den Spätherbst täglich mähen lassen. Informationen zum Gerät und unseren ersten Erfahrungen bzw. Installation und Nutzung findet ihr hier. Denn auch unser Husqvarna ist irgendwie smart, da per Datenverbindung mit meinem Smartphone verbunden und so von überall auf der Welt steuerbar.

Husqvarna Mähroboter
Im November habe ich den Mähroboter dann winterfest gemacht. Klingt hoch spannend und sehr wichtig. Ist es im Grunde auch, klingt nur nach mehr Aufwand als es am Ende ist. Man lädt den Mähroboter zu 100% auf und schaltet ihn aus. Dann reinigt man ihn grob mit einer Bürste, um Rasenreste und andere Verschmutzungen zu entfernen. Danach kam bei mir ein feuchtes Tuch zum Einsatz, mit dem ich das ganze Gerät noch einmal abgewischt habe. Vorsicht bei den Messern auf der Unterseite.

Am Ende der Putz-Session stand das Einmotten. Hier haben wir uns für einen Ort entschieden, an dem die Temperatur nie unter Null fallen kann. Eine Garage wäre sicher auch möglich, besser aber der heimische Keller oder eine Abstellkammer. Um dort nichts zu verdrecken, haben wir den ganzen Automower in einen großen Müllbeutel gesteckt. Somit war klar, dass keine Rasenreste oder Erde in unseren Wohnraum gelangen würden.

Husqvarna Mähroboter
Dort stand er nun. Seit November. Gestern dann habe ich ihn aus seinem Tiefschlaf erweckt. Mit ein bisschen Sorge, weil ich viel über komplett entladene Batterien gelesen hatte, die zu lange nicht wieder in Betrieb genommen wurden und damit nicht mehr nutzbar waren. Erst kürzlich ist uns das in der Familie passiert, mit einem älteren Gerät eines anderen Herstellers.

Doch unser Husqvarna AM 315X hatte seit November nur 2% seiner 100% Batteriladung verloren, war quasi in den Tiefschlaf gegangen und war, nach dem Auspacken, recht schnell wieder betriebsbereit. Wir haben das hoch gewachsene Gras an den Rändern unseres Garten von Hand entfernt und auch das rund um seine Ladestation. Danach haben wir ihn dort mit dem Strom verbunden. Den Ein/Ausschalter haben wir zuvor natürlich wieder betätigt. Danach wurde noch einmal der zuvor eingegebene Sicherheitscode eingegeben und entschieden, dass er direkt an die Arbeit gehen solle. Nachdem die restlichen 2% Batterieladung gespeichert waren, ging es dann gut 20 Minuten später los.

Husqvarna Rasenmäher Test
Der Mähroboter hat seinen Job den halben Nachmittag lang sehr gut gemacht und den Rasen recht ansehnlich geschnitten. Danach fuhr er wieder in seine Garage und folgte dem, bereits im Sommer festgelegten Zeitplan, der so aussieht, dass er jeden Morgen um 09:00 Uhr seine Runde dreht und checkt, ob es irgendwo Rasen zu entfernen gibt.

Unser Fazit: Auch wenn wir zuvor noch nicht viel mit Mährobotern und dem Einmotten bzw. winterfest machen zu tun hatten, war es so gut wie kein Problem. Auch nicht für jemanden wie mich, der sich stolz als Besitzer von zwei linken Händen betitelt.